Zukunftssicherheit für die Sachbezugskarte

Kernpunkte

Übergangs- und Nichtbeanstandungsregelung bis Ende 2021

Wie der Drucksache 19/25160 des Bundestags vom 10.12.2020 auf Seite 159 zu entnehmen ist, wurde für Sachbezugskarten eine Übergangs- und Nichtbeanstandungsregelung bis Ende 2021 getroffen.

Bedingte Verfügbarkeit ab 2022

Das neueste Schreiben des Bundesfinanzministeriums verschafft Klarheit über die Handhabung der Sachbezugskarte ab 01. Januar 2022. Vorgesehen ist eine deutliche Einschränkung der Nutzung. Das bedeutet, dass Sachbezugskarten nur dazu berechtigt sein sollen, „Waren oder Dienstleistungen aus einer sehr begrenzten Palette“ zu beziehen (s § 2 Absatz 1 Nummer 10 ZAG). Außerdem wird der Freibetrag von 44€ auf 50€ erhöht, was Arbeitgebern höhere Steuervorteile einbringt.

Zur Auswahl stehen zukünftig zwei Kartengruppen, die wie folgt definiert werden:      

Händlerkarten

„Geldkarten…, die berechtigen, ausschließlich Waren oder Dienstleistungen aufgrund von Akzeptanzverträgen zwischen Aussteller/Emittent und Akzeptanzstellen bei einem begrenzten Kreis von Akzeptanzstellen im Inland zu beziehen.“ Diese Kartenart bezieht sich direkt auf einen bestimmten Händler. Ein Beispiel hierfür wäre eine „Edeka-Karte“ oder eine „Hagebaumarkt-Karte“. Hier werden Vereinbarungen mit dem Wunsch-Händler des Unternehmens getroffen.

Warengruppen-Karten

„Geldkarten, … die nur berechtigen, Waren oder Dienstleistungen ausschließlich aus einer sehr begrenzten Waren- oder Dienstleistungspalette zu beziehen.“ Hier werden Verfügungsmöglichkeiten anhand der Mastercard-Branchenkennzahlen angeboten. Dabei kann bei Händlern mit einem bestimmten Angebot bezahlt werden.  Möglichkeiten hierbei wären beispielsweise Fitness- oder Movie-Karten.

Höchste Flexibilität mit der Sachbezugskarte von PayCenter

Auf Wunsch der Arbeitgeber können Mitarbeiter zukünftig über die VIMpay App bzw. alternativ über einen Web-Zugang selbstständig zwischen Händlern oder Warengruppen wählen. So können die Sachbezüge weiterhin die Bedürfnisse eines jeden Einzelnen bedienen.

Sie haben bereits jetzt die Möglichkeit, die Verfügbarkeit der Sachbezugskarten zu beschränken und sich den kommenden steuerrechtlichen Vorgaben anzupassen.  Ausführlichere Informationen zur Sachbezugskarte finden Sie hier.