Statement - Sachbezugskarten 2020

Gesetzesänderung zu den Sachbezugskarten ab 01.01.2020

Ursprünglich strebte das Bundesfinanzministerium an, Sachbezugszahlungen auf Prepaidkarten die Steuervergünstigung zu versagen. Diese Änderung wurde abgewendet. Mit der nun gefundenen Lösung bleiben Prepaidkarten auch künftig eine gute Möglichkeit, Sachbezüge an Mitarbeiter zu bezahlen.
Allerdings ergeben sich für Sachbezugszahlungen ab 01.01.2020 Einschränkungen bei der Verwendung. So ist die universelle Nutzung unserer Sachbezugskarten bei über 33 Mio. Händlern weltweit künftig nicht mehr möglich. Sachbezugskarten müssen künftig Karten gemäß §2 Abs.1 Nr.10 ZAG sein, um steuer- und abgabenfrei aufgeladen werden zu können.
Damit unsere Sachbezugskarten den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, müssen wir das „Waren- oder Dienstleistungsspektrum“ bei dem unsere Karten verwendet werden können, begrenzen. Ein Austausch bereits ausgegebener Karten ist dazu nicht erforderlich.
Unser Ziel ist, den Karteninhabern auch in Zukunft so viel Auswahl bei den Zahlungsmöglichkeiten zu bieten, wie möglich. Ab Januar 2020 beschränken wir die Sachbezugskarten auf folgende Händler-Gruppen:
  • Supermärkte und Fachmärkte
  • Tankstellen und Servicestationen
  • Reisebüros, Restaurants und Hotels
Wie bisher kann nur bei Händlern mit dem Mastercard-Zeichen bezahlt werden.
Die Modifikation unserer Sachbezugskarten erfüllt die Voraussetzungen des Einkommensteuer-Gesetzes und des ZAG. Aber eine Genehmigung der Finanzbehörden steht noch aus. Es kann sein, dass wir nach Abstimmung mit der Finanzverwaltung die Beschränkungen noch ändern müssen.
Darüber werden wir Sie dann rechtzeitig informieren.